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Pressespiegel

11/1997   Nordhandwerk

112 kB Öko Bäcker fährt mit Salatöl

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Daß man mit Salatöl ein Auto auch wirtschaftlich betreiben kann, hat Thomas Effenberger, Öko-Bäcker in Hamburg, bereits nachgewiesen: Er stattete zwei seiner sieben Lieferfahrzeuge mit sogenannten Elsbettmotoren aus, die auf 100 Kilometer etwa fünf Liter Salatöl verbrauchen. Als nächstes will der Umweltschützer zeigen, daß auf diese Weise auch eine positive ökologische Bilanz zu erreichen ist. Voraussetzung dafür ist die Verwendung von biologisch-organisch angebautem Raps. Das bisher benutzte Rüböl aus chemotechnischem Anbau benötigt nämlich für Dünge- und Spritzmittelherstellung sowie für die Feldbearbeitung ebenso viel Energie, wie am Ende herauskommt. Folglich sind die Salatöl-Autos bisher nicht - wie gewünscht - wirklich neutral im Hinblick auf das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid.

Das aber ist das Ziel des Ökobäckers, der für seine eigenen Produkte nur Zutaten aus dem ökologischen Landbau verwendet. Für Rapsöl aus biologischorganischem Anbau rechnet er mit einem Netto-Energieertrag von wenigstens 83 Prozent, der dann im eigentlichen Sinne als regenerativ zu bezeichnen wäre. Der Raps soll auf Gut Gallin, etwa 60 Kilometer östlich von Hamburg, angebaut werden.

Thomas Effenberger wird bei seinem Vorhaben unter anderem von der Handwerkskammer Hamburg und von der Kfz-Innung Hamburg unterstützt. Um jedoch seine Erkenntnisse wissenschaftlich „wasserdicht" zu machen, braucht er noch weitere private und öffentliche Hilfe. Auf die lange Bank schieben will er sein Projekt jedenfalls nicht: „Bis zum 31. Dezember 1998 werden wir Ergebnisse in der Hand halten." il

15.9.1997   Hamburger Abendblatt

576 kB Ein Öko-Bäcker mit Idealen

Hoffnungsträger im Unternehmerlager: Anfänger, Aufsteiger, Shooting Stars

17.7.1997   Hamburger Abendblatt

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