Presse & News

Pressespiegel

Dezember 2002   Blankenese, Elbe und mehr

529 kB Kein verbissener Gesundheitsapostel

26.11.2002   Hamburger Morgenpost

195 kB Psychoterror gegen Bio-Bäcker

März 2002   Nord Handwerk

374 kB Hamburger Modell zur Beschäftigungsförderung

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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird durch zwei gegenläufige Entwicklungen gekennzeichnet: Einerseits suchen Unternehmen händeringend qualifizierte Fachkräfte. Nach einer jüngsten Umfrage haben über 15 Prozent der Handwerksbetriebe freie Stellen, die sie nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten besetzen können. Andererseits sind 4,3 Millionen Menschen arbeitslos. Insbesondere das große Heer der Langzeitarbeitslosen und Sozialhilfeempfänger bleibt konstant hoch, wächst zum Teil sogar weiter an.

Das Dilemma liegt darin, dass Langzeitarbeitslose den hohen Anforderungen in den Unternehmen nicht gewachsen sind und zu den tariflichen Bedingungen nicht eingestellt werden können, weil sie die notwendige Produktivität nicht schaffen. Eine deutliche Reduktion der Lohnzusatzkosten ist der einzige Weg, um mit diesem Problem fertig zu werden.

Wirtschaftssenator Gunnar Uldall verfolgt konsequent die Politik, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Beschäftigungsgesellschaften zu reduzieren und die Arbeitslosen verstärkt in den ersten Arbeitsmarkt zu lenken. Dieser Zielsetzung lässt er konkrete Taten folgen. Gemeinsam mit dem Hamburger Arbeitsamt startet ab 1. März 2002 ein Hamburger Modell, das einen Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit und zur Integration von Langzeitarbeitslosen in den Unternehmen leistet.

Durch eine finanzielle Förderung werden die Arbeitskosten für den Betrieb reduziert und zugleich finanzielle Anreize für die Personen gegeben, so dass auch geringer entlohnte Tätigkeiten interessant sind.

Gefördert wird eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, die mindestens 15 Wochenstunden umfasst und ein monatliches Bruttoarbeitsentgelt von mehr als 325,- € und höchstens 1400,- E beinhaltet. Förderungsfähige Personen sind Langzeitarbeitslose oder Arbeitslose, die von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind, sowie Arbeitslose ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Wenn ein Unternehmer solche Personen einstellt, werden für die ersten sechs Monate für den Arbeitgeber und für den Arbeitnehmer in pauschalierter Form die Sozialversicherungsbeiträge erstattet.

Beide, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, erhalten einen Zuschuss von jeweils 250 € pro Monat bei Vollzeitarbeit bzw. von jeweils 125 € bei Teilzeitbeschäftigung. Wenn das Arbeitsverhältnis über die sechs Monate hinaus unbefristet fortgesetzt wird, werden diese Zuschüsse für weitere vier Monate, insgesamt dann also zehn Monate, gezahlt.

Zusätzlich erhält der Arbeitgeber für seinen neuen Arbeitnehmer einen Qualifizierungsgutschein in Höhe von 2000 €. Damit kann der Arbeitgeber für diese

Personen Weiterbildungsmaßnahmen finanzieren, um über die Qualifizierung die Leistungsfähigkeit und die dauerhafte Integration in das Unternehmen gezielt zu fördern.

Dieses Hamburger Modell zeichnet sich dadurch aus, dass die gesamte Förderung und Vermittlung Linkompliziert und unbürokratisch abläuft. Betriebe, die daran Interesse haben, wenden sich bitte

  • direkt telefonisch an das Arbeitsamt unter Tel.-Nr. 040/24 85-10 15, -18 82 oder -18 87.
  • Information und Beratung zu diesem Programm, zur Förderung sowie zur Qualifizierung erhalten Sie auch bei der Gewerbeförderungsakademie der Handwerkskammer Hamburg, Tel.-Nr. 040/3 59 05-7 57.

Dr. Jürgen Hogeforster 4

Gläserne Öko-Backstube im Dammtorbahnhof eröffent

Am 4. Februar um 8.00 Uhr begann in der Gläsernen Backstube der Bäckerei Effenberger im renovierten Dammtorbahnhof die Produktion von Dinkel- und Roggenbackwaren aus ökologischem Landbau. Prominentester Gast am Eröffnungstag war, Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnr Uldall, der in seinen Glückwünschen bekräftigte, dass der neue Senat sich nicht nur um Großprojekte kümmert, sondern sich vor allem auch für die Belange des Mittelstandes und Handwerks einsetzen wird.

Dank der gläsernen Architektur konnten die Kunden Senator Uldall beim Backen „nicht nur kleiner Brötchen, son-

dern großer, schmackhafter Brote für das Handwerk" zuschauen. Angeleitet wurde er dabei von Jens Gottschalk, dem Geschäftsführer der Öko-Backstube im Hamburger Dammtorbahnhof Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Dr. Jürgen Hogeforster überbrachte die besten Wünsche des Hamburger Handwerks.

In der neuen Backstube wurden insgesamt sechs moderne Arbeitsplätze mit einer Investitionssumme von je 100000 Euro geschaffen. Im Unterschied zur Industrie, wo sich die gleiche Brotmenge mit 1,5 Arbeitskräften herstellen lässt, erfordern die Produktionsweise und der hohe Qualitätsstandard einen deutlich höheren Einsatz von qualifizierten Bäckergesellen und Meistern. (Kf)

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Anbacken in der neuen Öko-Backstube im Dammtorbahnhof: (von links) Jens Gottschalk, Thomas Effenberger (im Hintergrund), Wirtschaftssenator Gunnar Uldall und Dr Jürgen Hogeforster. Foto: K Fischer

6.2.2002   Hamburger Abendblatt

176 kB Gläserne Backstube das Auge isst mit

Januar 2002   Alster Rundschau

170 kB Hamburg feierte am Dammtor Bahnhof / Neues Angebot von Effenberger

Eröffnung der Dinkel-Vollkornbäckerei am Dammtor