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April 2014
Auch für die e-Mobilität gilt: Wir sind Handwerker. Wir können das.
Pressemitteilung der Handwerkskammer Hamburg: Einweihung einer e-Ladesäule vor der Handwerkskammer im Rahmen des Engagements für schadstoffarme Mobilität mit Wirtschaftssenator Horch und Kammerpräsident Katzer
Die Handwerkskammer Hamburg setzt sich innerhalb der Luftgütepartnerschaft der Hansestadt für die Idee der schadstoffarmen Mobilität ein. Die Initiative \"1.000 e-Fahrzeuge für das Hamburger Handwerk\" läuft, doch wer lückenlos e-mobil unterwegs sein will, braucht ausreichend Ladestationen. So hat sich die Handwerkskammer für die Installation einer e-Ladesäule direkt vor dem Gewerbehaus am Holstenwall 12 eingesetzt. Jetzt ist sie starklar. Kammerpräsident Josef Katzer und Wirtschaftssenator Frank Horch übergaben die Ladestation gemeinsam mit Partnern der Aktion offiziell der Öffentlichkeit. Finanziert hat die Säule Thomas Effenberger von der Effenberger Vollkornbäckerei. Partner ist Vattenfall. Der Energieversorger stellte eine spezielle Handwerker-Ladekarte vor, mit der Handwerker an allen Ladesäulen in Hamburg einen Monat lang kostenlos Strom tanken können. hySOLUTIONS stand zur Beantwortung von Fragen zu den Förderprogrammen „Wirtschaft am Strom“ und „eco-fleet“ bereit.
Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg: \"Wir alle können einen Beitrag für Hamburgs gute Luft leisten und trotzdem individuell mobil sein. Gerade für den Stadtverkehr sind die leisen Stromer ideal – wenn die Infrastruktur stimmt. Auch hier leistet das Handwerk seinen Beitrag für die schadstoffarme Mobilität der Zukunft. Denn ich bin überzeugt: e-Fahrzeuge werden in unserer mobilen Zukunft eine feste Rolle spielen. Ich bin in meinem Betrieb schon dabei. Mit einem e-mobilen Fuhrpark kann jeder Betrieb zeigen: Handwerk ist innovativ und übernimmt Verantwortung.\"
Die Stadt arbeitet an einem Masterplan Lade-Infrastruktur. Derzeit ist der Senat damit befasst. Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: \"Das Laden – auch das Laden auf öffentlichen Plätzen – ist grundlegend für den Ausbau der Elektromobilität. Jede zusätzliche Ladesäule schafft für die Nutzer mehr Qualität und Flexibilität. Hierzu leistet das Engagement der Handwerkskammer einen sichtbaren Beitrag.\"
Thomas Effenberger von der Effenberger Vollkornbäckerei setzt in seinem Betrieb schon seit Jahren e-mobile Lieferwagen ein, derzeit vier e-Dukatos, umgerüstet von der Hamburger Firma Karabag. Außerdem fahren er und seine Frau Anne einen Tesla Roadster und die Limousine Model S. Effenberger erklärt: \"Wir setzen voll auf e-Mobilität, weil ich verantwortliches Handeln im Sinne zukünftiger Generationen für notwendig halte. Der katastrophale Raubbau, den wir an all unseren Ressourcen betreiben, muss endlich aufhören.\"
Im Rahmen der Initiative \"1.000 e-Fahrzeuge für das Hamburger Handwerk\" liegen der Handwerkskammer inzwischen 466 Absichtserklärungen aus 113 Betrieben vor. 72 Prozent dieser Unternehmen nennen Reichweiten von 150 Kilometern als Bedingung für die Anschaffung. Für 92 Prozent ist die Verfügbarkeit von Ladepunkten wichtig. 85 Prozent wünschen sich Schnell- Lade-Vorrichtungen auf Baustellen der öffentlichen Hand. Deshalb hat die Handwerkskammer mit dem größten öffentlichen Auftraggeber in Hamburg, der Schulbau Hamburg, vereinbart: Bei jeder Auftragsvergabe wird abgefragt, ob die Betriebe e-Autos nutzen und auf der Baustelle laden wollen. Der Versorger Vattenfall stellt dafür zwei mobile Ladesäulen.
Vattenfall versorgt die Ladesäulen mit 100 Prozent Grünstrom aus eigenen Windkraftanlagen. Außerdem bietet das Energieunternehmen Hamburger Handwerksbetrieben eine spezielle Ladekarte an. Die Prepaid-Karte macht das Laden einfach und bequem. Außerdem können registrierte Handwerkerinnen und Handwerker mit dieser Karte ihre e-Fahrzeuge ohne Vertragsbindung einen Monat lang kostenfrei laden. Dazu erklärt Oliver Weinmann, Geschäftsführer der Vattenfall Innovation GmbH: \"Mit der Ladekarte leistet Vattenfall einen Beitrag zur Steigerung der Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz von Elektromobilität bei den Hamburger Handwerksbetrieben.“
Neben dem Kauf eines e-Mobils für den betrieblichen Fuhrpark gibt es auch die Möglichkeit zu leasen. Über Förderprogramme wie \"Wirtschaft am Strom\" und \"eco-fleet\" informierte vor Ort auf Nachfrage Pressereferentin Kathrin Gisdon von der hySOLUTIONS GmbH.
