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Pressespiegel

25.04.2019   Hamburger Abendblatt

Endspurt zur Lehrstelle

Am 5. Juni können sich Betriebe und Ausbildungsuchende in der Handwerkskammer kennenlernen

22.2.2019   bioNachrichten v. Biokreis e.V.

2.5 MB Was braucht ein gutes Brot?

Die handwerkliche Brotherstellung nimmt immer weiter ab...

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Was macht das mit unserem Brot? In Hamburg arbeiten Bio-Bäcker
Thomas Effenberger und Brotbüro-Betreiberin Elke zu Münster
daran, dass gutes Brot ein Bestandteil der Essenskultur bleibt.

Die deutsche Brotkultur ist mit ihrer Vielzahl an Brotsorten
und Brotspezialitäten weltweit einzigartig. Seit 2014 gehört
sie zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Das hat jedoch
den Schwund der Bäckereien im Land nicht aufhalten
können. Von gut 14.500 Betrieben im Jahr 2010 hatten laut
Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. bis 2017
etwa ein Fünftel das Geschäft aufgegeben. Die Tendenz ist
weiter abnehmend.
Dabei scheint die Lust auf gutes Brot so groß wie eh und je.
Etwa 45 Kilogramm kauft jeder Haushalt in Deutschland
jährlich. Der größte Teil davon stammt aus Großbäckereien.
Die stellen zwar nur fünf Prozent der Bäckereibetriebe, erwirtschaften
aber 67 Prozent des Umsatzes. Bei den kleinen
Bäckereien ist das Verhältnis genau umgekehrt: Sie machen
63 Prozent der Betriebe aus und haben nur einen Anteil von
acht Prozent am Umsatz.
Zwar beflügelt das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der
Konsumenten und ihr Interesse an Spezialitäten und besonderen
Produkten auch das Backhandwerk. Zunehmend finden
Verbraucher etwa Backwaren aus alten Getreidesorten wie
Emmer, Einkorn oder Dinkel in den Auslagen. Zugleich
scheint der Trend zur industriellen Massenfertigung
unaufhaltsam. Wie positioniert sich in diesem Umfeld eine
regionale Bio-Bäckerei?

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